[WBE] Ein neues Segment für die H0e-Waldbahn

Posted by Gerd on Dienstag, 23 Januar 2018 with No Comments

Hallo Waldbahnfreunde!!!

Nachdem ich nun viel an der neuen Resita für die Gartenbahn gebastelt habe, schiebe ich  ein kleines H0e-Projekt zwischen rein. Ich habe mich nämlich mit der „Waldbahn Eusserthal“ wieder für die Faszination Modellbahn in Sinsheim angemeldet und da möchte ich natürlich gerne auch etwas neues zeigen können. Danach geht es ganz sicher wieder an der Gartenbahn weiter. Versprochen 😉

Das neue Segment wird so groß wie der Waldbahnhof (80x20cm) und schließt sich direkt links des Bahnhofs an. Es wird ein Sägewerk beheimaten und den Titel „Wassersäge im Pottaschtal“ tragen. Ich bin schon immer in das kleine Sägewerk von Faller verliebt gewesen. Bisher hatte ich es jedoch nicht geschafft den Gebäudekomplex auf nur 20cm tiefen Modulen unter zu bringen. Die Lösung war ein kleiner Umbau.

Mit dem Verlegen des Wasserrades von der Längsseite auf die Stirnseite spart man sich in der Tiefe rund 3cm Platz ein. Genug, um davor noch ein Gleis lang führen zu können. Hier sind erste Stellproben mit einem Papiermodell zu sehen. Nach genauer Planung konnte dann das Gebäude umgebaut werden.

Fenster und Tür im unteren Bereich der Giebelseite wurden verschlossen. Die Gebäudeteile dann provisorisch mit Klebeband zusammengesetzt um nochmal die Wirkung und die Abstände zu Prüfen. Danach ging es an das kolorieren der Plastikteile und dem Schrittweisen Zusammenbau des Sägewerks.

Zwischendurch immer wieder Stellproben, wie die Gebäudeteile am besten in die Szenerie passen. Letztlich waren alle 3 Gebäudeteile fertiggestellt und in der Folge kann es nun bald mit den Holzarbeiten an den Casani-Kästen gehen.

Fortsetzung folgt 😉

[CFF] Die Resita ist fertig !!!

Posted by Gerd on Dienstag, 16 Januar 2018 with 4 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

die letzten Arbeiten sind erledigt und die Lok somit fertiggestellt.

Neben der Lackierung des Gehäuses waren noch einige Kleinarbeiten auf der Liste. So z.B. die Nachbildung der Ölpumpe auf dem rechten Zylinder oder das Saugrohr für den Wasserheber. Auf dem lackierten Gehäuse wurden mit einem weißen Buntstift die verwitterten Zierlinien aufgemalt. Dies ging erstaunlich gut.

Nach der obligatorischen Alterung erfolgte dann noch das „Aufrüsten“ mit Kleinteilen, wie beim Original. Die korrekte Loknummer hatte ich mir extra ätzen lassen, da ab „Werk“ nur die Nummer 764-484 ausgeliefert wird.

Und so steht sie nun da, die neugeborene 764-467 angelehnt an den Zustand von ’92.

Und bei ihrem ersten Einsatz am 24.12.2017, nachdem sie am Vorabend fertiggestellt wurde.

Seit Weihnachten habe ich mir eine kurze Verschnaufpause gegönnt, man soll es kaum glauben, und ab der nächsten Woche werde ich vom Bau der Wagen berichten.

Grüße, Gerd

[CFF] Endspurt für die Resita

Posted by Gerd on Dienstag, 9 Januar 2018 with No Comments

Hallo Resita-Freunde,

heute folgt der vorletzte Teil des Bauberichtes. Nach den erfolgreichen Probefahrten wurde zunächst die Fernsteuerung eingebaut. Ich verwende 4 Kanäle für Fahrtrichtung, Dampfregler, Pfeife und Bremse.

Die Bremse wurde nachträglich in den Rahmen eingebaut, als mir klar wurde, daß die Lok bergab ganz schön schnell werden kann. Die dafür notwendigen Teile wurden cnc-gefräst. Wie beim Vorbild wirkt die Bremse nur auf die beiden mittleren Treibachsen. Gebremst wird mittels Servo unter dem Führerhaus.

Mit Eintreffen des Gehäuses konnte ich eine erste Stellprobe machen und die Lok offenbarte ihre volle Größe. Auch am Gehäuse wurden natürlich einige Details überarbeitet. Zunächst wurden die Fensterrahmen und Drehfenster eingesetzt, sowie die Niete am Führerhaus nachgebildet.

Eine größere Herausforderung war die korrekte Tender-Rückseite. Hier habe ich zunächst das Führerhaus am unteren Ende verlängert und in der richtigen Form zugeschnitten. Nun kommt auch wieder die Rahmenverlängerung zum Tragen, die unter anderem wegen dieser Korrektur notwendig war.

Die Tender-Rückwand wurde aus 0.8m Stahlblech neu angefertigt und unten mit dem typischen S-Bogen versehen. Auch hier kamen wieder zahlreiche Niete zum Einsatz. Zum Bohren verwende ich eine Lochrasterplatine als Lehre, die Messingniete werden dann von der Rückseite verlötet und plan gefeilt.

Nun fehlen noch Lack, Beschilderung, Alterung und jede menge Details….

Grüße, Gerd

Lokführer-Anwärterin in Ausbildung

Posted by Gerd on Freitag, 5 Januar 2018 with 2 Comments

Man ließt ja häufig, Echtdampf-Eisenbahnen seien nur was für alte Männer…

Zum Glück kann unsere Tochter mit ihren 3 Jahren noch nicht im Internet surfen und weiß nichts von dem, was sich manche „Wissende“ erzählen. Und so hat sie einfach Spaß und freut sich.

Zum Glück habe ich genug Echtdampfloks, so daß wir uns nicht in die Quere kommen 😉

Grüße vom stolzen Papa 😉

[CFF] Noch mehr Farbe für die Resita & erstes Andampfen

Posted by Gerd on Dienstag, 2 Januar 2018 with 2 Comments

Als bekennender Waldbahner, baue ich natürlich Waldbahnen. Und das am liebsten so, wie sie damals auch noch richtig in Betrieb waren. Den sauberen und geputzten Museumsloks von heute fehlt in meinen Augen der ganz besondere Flair und Reiz, den die Waldbahnen in den 80er und 90er Jahren eben ausgestrahlt haben.

Also geht es beherzt mit der Airbrush zur Sache und aus sauber…

… wird dreckig. Meine Resita 764-467 gestalte ich im Zustand um 1992, auch was Alterung und Details angeht.

Dann war es so weit 🙂

Die ersten Meter unter Dampf und aus eigener Kraft sind geschafft!

Jetzt da alles soweit funktioniert möchte ich auch noch ein kleines Geheimniss lüften, das bisher unerwähnt blieb. Dabei geht es um ein sogenanntes „SloMo-Device“.

Technisch ist es nichts anderes als ein Schwungrad-/Friktionsmotor, wie er auch in Spielzeugautos verwender wird. Diese Mechanik simuliert Trägheit und Bewegungsmoment in der Echtdampflok und hilft dabei, vorbildgerechteres Fahrverhalten zu erzielen.

Der SloMo für meine Resita ist ein Eigenbau und sitzt auf der Treibachse, verdeckt von der angedeuteten Feuerbüchse.

Ausführlichere Testfahrten werden folgen, sobald ich die RC-Anlage eingebaut habe.

Freudige Grüße vom Gerd aus der Resita-Schmiede

[CFF] Farbe für die Resita und Fertigstellung der „Dampfanlage“

Posted by Gerd on Dienstag, 26 Dezember 2017 with 1 Comment

Auch zu Weihnachten habe ich ein kleines Update für euch.

Viel ist nicht passiert, aber dennoch ein wichtiger Schritt. Ich habe das Fahrwerk wieder komplett zerlegt und alle Teile zum Sandstrahlen vorbereitet, die lackiert werden müssen. Zum Lackieren verwende ich Lacke von Metaflux, die bei ca 70°C im Backofen für ca 30min getrocknet werden. Für die kleine Teile habe ich einen Minibackofen in der Werkstatt. Den Rahmen und den Kessel mußte ich aber in unserem großen Backofen backen. Zum Glück ist meine Frau da verständnisvoll.

Mit der Montage nach dem Lackieren wurden auch alle Dampfarmaturen und Leitungen angeschlossen.

Der Kessel und die Montage der Ventile und Leitungen wurde mir Druckluft auf Dichtigkeit und Funktion geprüft.Bis zum ersten Anheizen wird es aber noch dauern, da ich vorher noch etwas besonderes mit der Lok vorhabe, so lange der Lack noch sauber und frisch ist.

Grüße, Gerd

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!!!

Posted by Gerd on Sonntag, 24 Dezember 2017 with 2 Comments

Hallo Waldbahnfreunde,

ich wünsche euch allen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleibt gesund und habt Spaß an der Modellbahnerei 😉

Gerd

[CFF] Sie läuft !!!

Posted by Gerd on Dienstag, 19 Dezember 2017 with 1 Comment

Hallo liebe Waldbahnfreunde,

das Gestänge der Lok ist komplett und sie lief das erste Mal mit Druckluft !!

Es ist jedesmal ein besonderes Gefühl, wenn sich eine Dampfmaschine erstmals in Bewegung setzt. Es gibt noch ein paar Details einzustellen und noch ist vieles provisorisch, doch es geht gut voran.

Nebenbei habe ich noch die Kesselaufbauten modifiziert. Die 3 Dome müßten eig. näher beisammen und weiter in Richtung Rauchkammer platziert sein. Da ich am Kessel selbst keine Veränderungen vornehmen möchte, habe ich geprüft welche Optionen es ansonsten gibt. Der viereckige Sanddom in der Mitte ist am einfachsten zu versetzen. Der hintere Dampfdom hingegen schon schwieriger, da dieser über dem Sicherheitsventil steckt.

Ich habe die Bohrung für das Sicherheitsventil im Dampfdom mit Messing verschlossen und 8mm dahinter ein neues Loch gebohrt. Somit konnte ich die drei Dome 8mm näher zusammen bringen. Der Abstand untereinander ist nun nah am Vorbild. Der Rest bleibt so.

Als letztes Detail habe ich an die Unterseite von Dampf- und Speisedom noch Bleche gelötet, aus denen die Sättel geformt wurden. Ein kleines Detail, das aber optisch schon was ausmacht. Auch die Zierringe wurden ergänzt, die nicht auf jeder Lok vorhanden waren.

Damit wären die wichtigsten Baugruppen geschafft und es kann zum Lackieren weiter gehen.

Grüße, Gerd

[CFF] Neues vom Resita-Bastler

Posted by Gerd on Dienstag, 12 Dezember 2017 with No Comments

Hallo,

die Resita rollt!! Wenn auch noch nicht aus eigener Kraft. Letztes Wochenende habe ich die Achsen zusammengesetzt und eingebaut. Die Treibachsen mußten getauscht werden, da sie etwas zu kurz waren. Die Ersatzteile kamen aber ohne Problem direkt aus Nörvenich.

Das Modell besitzt „ab Werk“ 4 Hohlachsen, welche im Aussenrahmen seitenverschiebbar sind. Dabei ist die 4mm Edelstahlachse normal gelagert. Auf ihr gleitet ein dickes Bronzerohr, auf dem wiederum die Räder aufgezogen werden. Eine Stiftschraube als Mitnehmer sorgt für die Kraftübertragung.

Mit diesem Fahrwerk kann die Lok Radien ab ca 50cm befahren. Allerdings sieht das bei der doch recht großen Lok nicht sonderlich toll aus. Das führt uns zu einem kleinen Exkurs über Gleis- und Mindestradien :

Das Vorbild der Resita kann mit ihren Klien-Lindner-Hohlachsen Radien ab 30m befahren. Legt man den Modellmaßstab zu Grunde entspräche das 150cm Radien. Die Anlagen in meiner Umgebung sind alle mit mindestens 120cm erbaut, was dem LGB-R3 entspricht. Diesen werde ich auch beim Bau meiner Gartenbahn verwenden, da es auch viel eleganter und passender aussieht.

Da ich für die größeren Radien nicht die volle Seitenverschiebbarkeit benötige, habe ich die beiden mittleren Achsen mit Unterlagscheiben seitlich begrenzt. Wie auch beim Vorbild sind die mittleren Achsen nun starr gelagert und nur die äußeren sind Verschiebbar. Das modifizierte Fahrwerk durchfährt auch noch den 90cm Radius von Piko, der das Minimum für meine US-Loks ist.

Auch die Zylinder haben provisorisch ihren Platz eingenommen, nachdem sie zusammengebaut waren. Auf dem 3. Bild erkennt man auch die Änderungen, die ich im Bereich der Schieberstange vorgenommen habe. Auch hier sind nun die richtigen Flansche nachgebildet.

Nachdem die Achsen im Fahrwerk eingesetzt waren konnten auch die Kurbeln ausgerichtet und die Kuppelstange montiert werden. Dank der verbauten DU-Buchsen läuft alles sehr weich und leichtgängig. Auch die Zylinder durften provisorisch ihren Platz einnehmen.

Die Zylinder wurden mit den Umlaufblechen ergänzt und aus 8mm Rundmessing entstanden die Einströmleitungen, welche später an der Rauchkammer montiert werden.

Nun wird es bald an die Montage der Steuerung gehen…

Grüße, Gerd

[CFF] Umbau der Resita-Zylinder

Posted by Gerd on Dienstag, 5 Dezember 2017 with No Comments

Willkommen zurück zu einem neuen Update aus der Resita-Schmiede.

Ich habe mir diesmal die Zylinder vorgenommen. Zunächst eine kleine Bestandsaufnahme. Die Lok verwendet den Standard-Zylinder von Reppingen, der technisch einwandfrei ist, aber optisch nicht ganz paßt.

Fangen wir also gleich mal mit den Zylinderdeckeln an. Auch wenn die Schraubenköpfe etwas groß sind, so habe ich die Anzahl auf korrekte 12 Schrauben pro Deckel erhöht. Dazu wurden auf dem Rundtisch zwischen die bestehenden Löcher neue für M2-Gewinde gebohrt und hier Messingschrauben eingeschraubt und auf der Rückseite abgeschnitten und verschliffen.

Die typischen Deckel für die Kolbenschieber entstanden aus cnc-gefrästen Teilen. Auch diese werden mit Dummy-Schrauben bestückt und auf der Rückseite geglättet. Anstelle des Originalteils wurde eine Gewindebuchse blind in den Schieberkasten geschraubt, in der dann der Deckel mit der mittleren Schraube befestigt wird. Auch das Ventil auf dem unteren Zylinderdeckel wurde nachgebildet.

Wie auf dem Bild oben schon zu erkennen waren auch neue Schieberkastendeckel notwendig. Diese habe ich aus einem Messingreststück konventionell auf der Fräse gekurbelt.

Dabei habe ich einen Klotz von beiden Seiten bearbeitet und anschließend mittig aufgetrennt und auf Endmaß abgefräst. Zusammen mit den höheren Schieberkastendeckeln paßt die Optik nun sehr gut zum Vorbild.

Nun fehlen noch die Deckel auf der Rückseite des Zylinders und es kann bald an den Zusammenbau der Zylinder gehen.

Grüße, Gerd